
Wenn Menschen Abschied nehmen, zählt jedes Detail. Mit unserer Kollektion an Bestatterbedarf gestalten wir Räume, die stillen Trost spenden: durch Bildwelten, ruhige Farben und fein abgestimmte Materialien.
Seit Anfang 2024 bieten wir Roll-Ups, Banner, Leinwände und mehr – designt mit Fingerspitzengefühl, produziert in Deutschland. Für würdevolle Trauerfeiern, die berühren und begleiten.
Warum wir überhaupt Bestatterbedarf gestalten
„Warum eigentlich Bestatterbedarf?“ – Ein Gespräch mit Henning Schneider, Inhaberund Gründer von Edition Katzenstein über Trost, Gestaltung und neue Wege im Abschiednehmen
Interviewer:
Edition Katzenstein war bislang vor allem für Karten, Poster und Motive mit christlichem Hintergrund bekannt. Seit Anfang 2024 bieten Sie nun auch Produkte für Bestatter an. Wie kam es dazu?
Henning Schneider:
Tatsächlich war unser ursprünglicher Schwerpunkt die Gestaltung von Karten, Postern und Leinwandmotiven, die Menschen in besonderen Lebensmomenten begleiten – mit tröstlichen Worten, stimmungsvollen Bildern und einer Atmosphäre, die Hoffnung spenden kann. Uns war es von Anfang an wichtig, Produkte zu gestalten, die nicht nur dekorativ sind, sondern emotional berühren. Dass sich daraus einmal ein Sortiment im Bereich Bestatterbedarf entwickeln würde, hatten wir so nicht geplant – aber im Rückblick erscheint es fast folgerichtig. Immerhin hatten wir schon großformatige Banner für Kirchengemeinden im Programm, die schon in diesem Bereich Impulse setzen, die man in diesem Bereich so nicht vermuten würde.
Interviewer:
Was hat den Ausschlag gegeben, sich gezielt dem Bereich Bestatterzubehör zu widmen?
Henning Schneider:
Der Impuls kam aus zwei Richtungen: Zum einen aus vielen berührenden Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden – etwa zu unseren Kondolenzkarten. Da hieß es immer wieder: „So liebevoll und trostvoll gestaltet – sowas findet man selten.“
Zum anderen aus zunehmenden Anfragen von kirchlichen Mitarbeitern und Bestattern selbst: Ob wir auch größere Formate gestalten würden, etwa Banner für Kirchenräume oder Roll-Ups für Gedenkfeiern.
Mit der Zeit haben wir gemerkt: Der Bedarf an würdevoller Gestaltung bei Abschieden ist groß – und längst nicht gedeckt. Und wir wussten aus eigener Erfahrung, wie unpersönlich manche Trauerfeiern wirken können, obwohl die Gefühle der Anwesenden so tief sind. Das war der Moment, in dem wir begonnen haben, diesen Bereich bewusst auszubauen – mit dem Start unseres Angebots für Bestatterbedarf am 01.01.2024.
Interviewer:
Was genau bieten Sie heute im Bereich Bestatterzubehör an?
Henning Schneider:
Mittlerweile umfasst unser Sortiment eine ganze Reihe von Gestaltungselementen für Trauerfeiern und Abschiedsräume:
- Roll-Ups mit tröstlichen Bildmotiven
- Leinwände mit Symbolkraft oder Bibelversen
- sogenannte Zipper-Walls für größere Räume
- L-Banner für Eingangsbereiche oder Kapellen
Seit kurzem sind noch Sargbanner, Wegweiser und Leitsysteme hinzugekommen – also alles, was hilft, einen Abschied stimmig, ruhig und liebevoll und zugleich möglichst reibungslos zu gestalten.
Interviewer:
Was ist Ihnen bei der Gestaltung solcher Produkte besonders wichtig?
Henning Schneider:
Unser Anspruch ist: Abschiedsräume dürfen und sollen Trosträume sein. Das beginnt für uns beim Bildmotiv – und endet bei der Materialauswahl. Wir setzen auf stimmungsvolle Naturbilder, zurückhaltende Farben, eine klare Bildsprache und hochwertige Druckqualität. Manche Motive zeigen Landschaften, andere greifen Symbole auf wie Licht, Wasser oder Wegmotive.
Manche Produkte tragen Bibelverse, Zitate oder kurze Segensworte. Aber viele unserer Kunden wünschen bewusst neutrale Bildmotive – ganz ohne Text. Und das funktioniert sehr gut. Denn Trost braucht manchmal keine Worte – sondern nur einen stillen Impuls.
Interviewer:
Also auch für Trauerfeiern, die nicht religiös geprägt sind?
Henning Schneider:
Genau. Wir wissen, dass nicht jede Trauerfeier kirchlich ist. Deshalb bieten wir eine große Auswahl an neutralem Design – Bildmotive, die universell einsetzbar sind, unabhängig vom Glaubenshintergrund. Trotzdem merken wir: Inmitten von Trauer sehnen sich viele Menschen nach etwas, das Halt gibt. Manche entdecken dabei sogar Worte und Bilder aus der christlichen Tradition neu – einfach, weil sie in ihrer Klarheit und Hoffnung berühren.
Interviewer:
Wie unterscheiden sich Ihre Produkte von klassischem Bestatterbedarf?
Henning Schneider:
Viele Produkte im klassischen Bestatterzubehör sind funktional – aber oft eher sehr sachlich oder zu sehr standardisiert. Unser Ansatz ist ein anderer: Wir gestalten bewusst emotional und atmosphärisch. Es geht um mehr als um „ein schönes Bild“. Unsere Roll-Ups, Banner und Leinwände sollen Räume verändern – nicht überladen, sondern still begleiten. Eben um auch hierin dem Verstorbenen die Wertschätzung zukommen zu lassen, die er/sie verdient und sich gewünscht hätte sie auch dann zu bekommen, wenn es um den Abschied geht.
Außerdem arbeiten wir mit Bestattern zusammen, um Formate zu entwickeln, die praktikabel sind: schnell aufbaubar, langlebig, flexibel einsetzbar – vom Abschiedsraum im Bestattungshaus bis zur Trauerfeier in der Kapelle.
Interviewer:
Welche Rolle spielt dabei das Thema Nachhaltigkeit oder Qualität?
Henning Schneider:
Beides ist uns wichtig. Unsere Materialien sind hochwertig, langlebig und optisch edel – denn sie sollen viele Einsätze überstehen. Gerade im sensiblen Bereich der Trauerfeier-Gestaltung möchten wir mit Produkten arbeiten, die nicht „billig“ wirken, sondern der Situation angemessen sind. Gleichzeitig achten wir bei Verpackung, Versand und Produktion auf umweltschonende Lösungen. Und uns ist der Begriff "made in Germany" von Herzen wichtig, was wir auch bei der Wahl unserer Lieferanten bewusst umsetzen.
Interviewer:
Wie hat sich der Bereich seit dem Start im Januar 2024 entwickelt?
Henning Schneider:
Die Resonanz war schon überwältigend. Schon wenige Wochen nach dem Start bekamen wir die ersten Bestellungen und Anfragen rein! Dankbar sind wir für Rückmeldungen wie: „Endlich mal moderne, tröstliche Gestaltung für die Trauerhalle! Endlich mal nicht dieses verstaubte sakrale Stil, der sich so unpersönlich anfühlt.“
Inzwischen beliefern wir Bestattungsunternehmen in ganz Deutschland. Zudem kommen auch schon Bestellungen von Friedhofsämtern rein, was uns auch sehr freut, dass es sich schon jetzt beginnt herumzustprechen, dass es unser besonderes Portfolio des Abschiedsdesign gibt.
Interviewer:
Wie sieht die Zukunft aus? Was planen Sie als nächstes?
Henning Schneider:
Aktuell entwickeln wir gemeinsam mit Bestattern neue Produktideen.
Ein besonderes Herzensprojekt ist gerade in Arbeit: Ein Bildband speziell für trauernde Angehörige. Mit Texten, stimmungsvollen Fotografien und kurzen Segensworten – ein stiller Begleiter in dunklen Zeiten. Er wird voraussichtlich 2026 erscheinen.
Interviewer:
Gibt es ein Motto, das Ihre Arbeit im Bereich Bestatterbedarf zusammenfasst?
Henning Schneider:
Vielleicht so: „Trost braucht Raum – wir gestalten ihn.“
Ob christlich geprägt oder neutral – unser Ziel ist, dass Menschen spüren: Dieser Raum ist mehr als ein funktionaler Ort. Er ist ein Ort des Abschieds, der Würde – und des leisen Trostes.
Interviewer:
Vielen Dank für das Gespräch.
Henning Schneider:
Sehr gern und mit Freude geschehen!
Sie wünschen sich auch tröstliche Dekorationslösungen? Besuchen Sie unseren Bestatterbedarf


